Fragen & Antworten
zur Fachklinik Oerrel

Hier einige Informationen rund um die Fachklinik Oerrel und Ihren Aufenthalt bei uns. Wenn noch Fragen offen sind, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie eine E-Mail.

Welche Therapien werden in der Fachklinik Oerrel angeboten?

Basis der Entwöhnungstherapie sind die medizinische Behandlung und die Einzel- und Gruppensitzungen. Hinzu kommen Therapien im Rahmen eines umfangreichen Gesundheitstrainings wie etwa Ergotherapie, Rückenschule, Kälte-, Wärme- und Elektrotherapie, Fußreflexzonentherapie, Akupunktur, Feldenkrais, Muskel-Energie-Technik, Rauchentwöhnung, Ernährungsberatung und Anleitungen/Übungen zum Umgang mit Stress und Schmerzbewältigung.

Was bedeutet „Beruflich orientierte Reha (BORA?BORA
Berufliche Orientierung in der Rehabilitation von Abhängigen. Wichtiger Baustein in der Therapie und Tagesstruktur, beinhaltet berufliche Anamnese, Klärung der individuellen Fähigkeiten und des Potenzials der Rehabilitanden und praktische Maßnahmen in Werkstätten und Betrieben. Ziel ist die Wiedereingliederung in das Erwerbsleben nach erfolgreicher Reha.
)“?

BORA steht für Berufliche Orientierung in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker. Sie beschreibt das Ziel des Rentenversicherungsträgers zur Wiedereingleiderung in die Arbeitswelt. Es gibt fünf verschiedene BORA-Stufen, die die berufliche Situation klassifizieren. Anhand der Stufen orientieren sich gewisse Maßnahmen innerhalb der Rehabilitation.

Werde ich in Oerrel medizinisch betreut?

Wir arbeiten in Oerrel mit einem multiprofessionellen Team, zu dem Ärzte verschiedener Fachrichtungen zählen. Gleich zu Beginn Ihres Aufenthaltes erfahren Sie eine umfassende körperliche und psychiatrische Untersuchung einschließlich Labor- und Drogentestungen sowie EKG. Im Wochenplan sind regelmäßigen Arztvisiten vorgesehen. Die Versorgung richtet sich auf die akuten Belange und bereitet ggf. weitere Maßnahmen für die Zeit nach der Therapie vor.

Was tun bei Fragen zu finanziellen und sozialen Belangen?

In Oerrel steht Ihnen jeder Zeit unser kompetenter Sozialdienst zur Seite. Mit unseren Sozialarbeitern können Sie u.a. Fragen zu finanziellen Belangen und Fragen der Sozialgesetzgebung klären. Ferner werden Maßnahmen zur Arbeitsförderungen in die Wege geleitet .

Wo kann ich im Anschluss an meinen Aufenthalt in der Fachklinik einen Psychotherapieplatz finden?

Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einem geeigneten Psychotherapieplatz. Hier einige Empfehlungenslinks:

Wo finde ich weiterführende Informationen und Adressen zu Suchtberatungsstellen, Suchthilfeeinrichtungen und Selbsthilfegruppen?

Bei der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen finden Sie eine umfangreiche Datenbank zu Suchtberatungsstellen und Suchthilfeeinrichtungen bundesweit.

Wie sieht das Freizeitangebot in Oerrel aus?

In der Fachklinik selbst gibt es Sporthalle, Sauna, Fitnessraum, Dartraum, Kicker, Kreativ- und Bastelräume sowie eine Bibliothek und Spiele. Draußen stehen Minigolfplatz, Volleyball- und Badmintonplatz zur Verfügung sowie ein großer Garten zum Spazierengehen und Entspannen. Dank der Lage der Klinik in der Südheide bieten sich viele Möglichkeiten zu Spaziergängen und Radtouren.

Gibt es einen Safe in der Fachklinik?

Im Kleiderschrank Ihres Zimmers finden Sie ein kleines Wertfach, größere Geldbeträgen können im hauseigenen Tresor in der Verwaltung aufbewahrt werden. Im Rahmen des täglichen Bedarfs ist es möglich Geld auf das Konto der Klinik zu überweisen und bar in der Verwaltung ausbezahlt zu bekommen. Es findet wöchentlich eine Einkaufsfahrt statt, bei der eine Volksbank und eine Sparkasse angefahren wird.

Gibt es Fernsehgeräte im der Fachklinik?

Es gibt einen Fernsehraum, in dem auch Getränke und Knabbereien verzehrt werden dürfen, sowie in den Gruppen- und Aufenthaltsräumen insgesamt drei Fernseher. Die Programmauswahl können die Patienten gemeinsam entscheiden.

Was für Telekommunikationsmöglichkeiten gibt es in der Fachklinik?

In der Fachklinik gibt es einen freien Internet-Zugang für unsere Patienten, die Möglichkeit angerufen zu werden und je nach Netz auch die Möglichkeit das eigene Mobiltelefon außerhalb der Therapiezeiten zu nutzen.

Ist die Fachklinik rollstuhlgerecht?

Nein. Auf Grund der alten Baustruktur können nicht alle notwenigen Bereich mittels Rollstuhl erschlossen werden. Für Bewegungseinschränkungen (bis zum gehen am Rollator) stehen entsprechende Zimmer zur Verfügung. Einige Räume sind nur über einige wenige Stufen zu erreichen. Sprechen Sie uns ggf. im Vorfeld auf entsprechende Einschränkungen an.

Kann ich in der Fachklinik meine Wäsche waschen?

Für Ihre private Wäsche stehen Waschmaschinen sowie Trockner zur Verfügung.

Muss ich Bettwäsche und/oder Handtücher mitbringen?

Bettwäsche und Handtüchervon der Fachkinik Oerrel bereitgestellt. Sie brauchen daher nichts mitbringen.

Kann ich mit dem eigenen Auto anreisen?

Während des Therapieaufenthaltes ist das Führen von Kraftfahrzeugen nicht gestattet. Sie können Ihren Wagen daher ruhig zu Hause lassen.

Kann ich mein Fahrrad mitbringen?

Fahrräder können in der Klinik ausgeliehen werden. Eigene Fahrräder können Sie gerne mitbringen und in der Fachklinik unterstellen. Die Fachklinik übernimmt jedoch keine Haftung.

Kann ich mein Haustier mitbringen?

Haustiere sind auf Grund hygienischer Auflagen in der Fachklink Oerrel leider nicht erlaubt.

Gibt es spezielle Diäten?

Auf besondere Befindlichkeiten wie Allergien, Unverträglichkeiten und (religiöse) Gewohnheiten wird in der Fachklinik Oerrel selbstverständlich Rücksicht genommen. Diätverordnungen werden mit dem behandelnden Arzt besprochen oder ggf. vereinbart. Eine Ernährungs- und Diätberaterin steht Ihnen gerne zur Seite.

Wir verzichten auf Schweinefleisch.

Sind Raucherzonen vorhanden?

Innerhalb der Gebäude ist das Rauchen nicht gestatet. Auf dem Klinikgelände stehen zwei Pavillions zum Rauchen zur Verfügung.

18. August 2018
41. Wiedersehens- und Sommerfest
Fachklinik Oerrel

Programm

ab 09:30 Uhr Ankommen der Gäste
10:00 Uhr Gottesdienst
11:00–14:00 Uhr Besondere Angebote*
11:30 Uhr Mittagessen
14:00 Uhr Vorstellung der Veränderungen im Haus Niedersachsen
15:00–17:00 Uhr Besondere Angebote*
16:00 Uhr Preisausgabe aus der Tombola

Besondere Angebote*

  • Kinderprogramm mit Kinderschminken, Ponyreiten, Hüpfburg und Zuckerwatte
  • Wölfi-Maskottchen vom VfL Wolfsburg in der Zeit von 12:00-14:00 Uhr
  • Die Tombola-Lose müssen diesmal mit besonderem Geschick (und sicherlich viel Spaß) erworben werden, beim: Dart, Entenangeln, Torwandschießen, Dosenwerfen und Bogenschießen.

Außerdem

  • Alkoholfreie Cocktails, gemixt vom Förderkreis der Haus Niedersachen e.V.
  • Wie in jedem Jahr umsorgt die Hauswirtschaft unsere Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten!

Abende der Begegnung
in der Fachklinik Oerrel

Für aktuelle und ehemalige Patientinnen und Patienten und deren Angehörige bieten wir an jedem ersten Mittwoch eines Monats einen „Abend der Begegnung“ zu gezielten Themenschwerpunkten mit anschließender Gruppenarbeit und einem geselligen Ausklang an.

Beginn: jeweils 19.00 Uhr

Ort: Seminarraum (Gruppenraum 7)

Terminübersicht

03.01.201819:00 UhrBernd FahlbuschAbend der Begegnung
07.02.201819:00 UhrN.N.Abend der Begegnung
07.03.201819:00 UhrFriedbert HartmannAbend der Begegnung
05.04.201819:00 UhrKarsten StankAbend der Begegnung
02.05.201819:00 UhrDaniel FranzAbend der Begegnung
06.06.201819:00 UhrLisa LejaAbend der Begegnung
04.07.201819:00 UhrFriedbert HartmannAbend der Begegnung
01.08.201819:00 UhrDaniel FranzAbend der Begegnung
05.09.201819:00 UhrLisa LejaAbend der Begegnung
10.10.201819:00 UhrN.N.Abend der Begegnung
07.11.201819:00 UhrDaniel FranzAbend der Begegnung
05.12.201819:00 UhrKarsten StankAbend der Begegnung

Termine & Veranstaltungen aller Häuser

Fachliche Kooperationen
Fachklinik Oerrel

Kostenträger

alle Regionalbereiche der Deutsche Rentenversicherung inkl. DRV-Bund
  • gem. § 15 SGB VI (Leistungen zur medizinischen Rehabilitation)
  • und § 26 SGB IX (Leistungen zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe)
  • Leistungsvertrag nach § 21 SGB IX
gesetzliche Krankenversicherungen
  • § 40 SGB V zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
  • Versorgungsvertrag nach §111 SGB V

Maßnahmen

  • 13-wöchige Stationäre Reha
  • Stationäres Modul von Kombi-Nord in Zusammenarbeit mit regionalen Beratungsstellen (ambulantes Modul)

Strukturmerkmale

Behandlungsplätze: Die Fachklinik verfügt über 66 Behandlungsplätze.

Federführender Kosten- und Leistungsträger: Deutsche Rentenversicherung, Braunschweig-Hannover.

Fachliche Qualifikation: Wir arbeiten interdisziplinär in einem multiprofessionellen Team mit folgenden Professionen und Qualifikationen:
Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialmedizin, Rehabilitationsmedizin, Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, examinierte Krankenschwestern und -pfleger, Ernährungs- und Diätberaterin, Dipl.-Psychologen (TP und VT), Dipl.-Sozialpädagogen / Dipl.- Pädagogen / Dipl. Sozialarbeiter (TP und VT), Sozialtherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Arbeitsanleitern.

Antragsverfahren

  • Diagnose Alkohol- und / oder Medikamentenabhängigkeit
  • Erstellung des Arztberichtes
  • Verfassen des Sozialberichtes und Antrag an Deutschen Rentenversicherung oder der GKV
  • Der zukünftige Rehabilitand hat ein Wunsch- und Wahlrecht. Sollte er die Fachklink Oerrel bevorzugen, sollte dies im Sozialbericht erwähnt und idealer Weise begründet werden. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
  • Einreichung beim Kostenträger (Rentenversicherung / Krankenkasse)

Im Sinne des Nahtlosigkeitsverfahrens können wir derzeit nach mündlicher Kostenzusage und Indikationsprüfung im Hause unverzüglich aufnehmen. Der reguläre Aufnahmetag ist Mittwoch.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Rufnummer: 05832-820 zur Verfügung.

Mögliche Kontraindikationen

In folgenden Fällen empfehlen wir die vorherige Kontaktaufnahme zur individuellen Prüfung der Behandlungsmöglichkeit:

  • alle Krankheitsbilder und Funktionsstörungen, die eine aktive Teilnahme am Rehabilitationsprogramm weitgehend ausschließen
  • akute Suizidalität
  • mögliche Fremdgefährdung bei mehrfacher substanzunabhängiger Gewaltbereitschaft in der Vorgeschichte
  • Desorientierung
  • erheblichen Merkfähigkeitsstörungen bei organischen und psychischen Störungen wie Demenz oder Delir
  • akute oder instabile Psychosen aus den Diagnosegruppen Schizophrenie und wahnhafte Störungen
  • manische Phasen von Bipolaren Störungen
  • schwergradige und /oder irreversible substanzinduzierte hirnorganische Störungen mit anhaltenden schweren Hirnleistungs- und Verhaltensstörungen
  • im Vordergrund stehender akutmedizinischer Behandlungsbedarf
  • erhebliche Pflegebedürftigkeit
  • erhebliche Behinderung der Gehfähigkeit

Indikationen

Hauptdiagnose: Alkohol- und Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit (F10.1/F10.2/F13.1/F13.2)

Nebendiagnosen: schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit von

  • Opioid-Analgetika (F11.1/F11.2)
  • Cannabinoiden (F12.1/F12.2)
  • Sedativer und Hypnotika (F13.1/F13.2)
  • Kokain (F14.1/F14.2)
  • Stimulanzien (F15.1/F15.2)
  • Halozinogenen (F16.1/F16.2)
  • Tabak (F17.1 / F17.2)
  • flüchtigen Lösungsmitteln (F18.1/F18.2)
  • polyvalenter Substanzkonsum und Konsum anderer psychotroper Substanzen (F19.1/F19.2)
  • nicht abhängigkeitserzeugender Substanzen (F55)

Bei der Abhängigkeit von psychotrophen Substanzen ist zu prüfen, ob die Alkohol- / Medikamentenabhängigkeit als Hauptdiagnose gesichert ist und ob eine Abstinenz aller Substanzen angestrebt wird.

Mitbehandelte psychische Komorbiditäten

Organisch und Psychische Störungen:
  • leichte Kognitive Störungen (F06/07)
Substanzinduzierte Störungen:
  • Psych. und Verhaltensstörung durch Alkohol / THC: Psychotische Störung (F10.5/F12.5)
  • Psych. und Verhaltensstörung durch Alkohol: Amnestisches Syndrom (F10.6)
  • Psych. und Verhaltensstörung durch Alkohol: Restzustände (F10.7)
  • weitere (F10.8 / F10.9)
  • Einzelfallentscheidung: F20-F29
Wenn Rehafähigkeit vom vorbehandelnden Psychiater bestätigt:
  • F4
  • F 31.x
  • F32-39 (sofern nicht suizidal)
  • F50 (sofern kein akutmedizinischer Handlungsbedarf)
  • F51 nicht organische Schlafstörungen
  • F60-62 und F68-69 Persönlichkeitsstörungen
  • F63 Impulskontrollstörung die nicht im Vordergrund stehen
  • F84.5 Asperger Syndrom (Autismus) Einzellfallenstscheidung
  • F90 ADHS

Behandlungsangebote

  • teilhabebezogene Intensivtherapie für Rehabilitanden der DRV (BORA?BORA
    Berufliche Orientierung in der Rehabilitation von Abhängigen. Wichtiger Baustein in der Therapie und Tagesstruktur, beinhaltet berufliche Anamnese, Klärung der individuellen Fähigkeiten und des Potenzials der Rehabilitanden und praktische Maßnahmen in Werkstätten und Betrieben. Ziel ist die Wiedereingliederung in das Erwerbsleben nach erfolgreicher Reha.
    ): Leistungsdiagnostik, EFL, Belastungserprobung, Belastungstraining, PC-Training, Bewerbungstraining, Psychoeduktive Gruppen für Arbeitsuchende, Arbeitsplatzseminare, Hirnleistungstraining, Haushalts- und Kochtraining
  • Teilhabebezogene Intensivtherapie für Rehabilitanden der Krankenkassen: Hirnleistungstraining, Tagesstrukturierung , Mobilisierung, Physiotherapie, Haushalts- und Kochtraining
  • Psychotherapie: Affekttraining, Depressionsbewältigung, Traumabewältigung
  • Verhaltenstherapie: Selbstwert-, Selbstsicherheitstraining
  • Sinn- und Werteorientierung: Logotherapie, REVT, Transaktionsanalyse, Selbsthilfeprogramm
  • Entspannungstherapie: Autogenes Training, PMR, Akupunktur
  • Familientherapie: Angehörigen-, Paarseminar u.-gespräche,
  • intensives Rückfallpräventionstraining: Suchtgruppe, Rückfallgruppe, Belastungserprobung, Kommunikationstraining, REVT, Kreativwerkstatt, Schreibwerkstatt, Stressmanagement, Schuldnerberatung
  • Gesundheitstraining: Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung
  • Raucherentwöhnung
  • Ernährungsberatung
  • Sonderkostformen
  • Physiotherapie
  • Bewegungstherapie: Rückenschule, Koordinations-, Beweglichkeits-, Ausdauertraining, Sport

Informationen für Kooperationspartner aller Häuser

Informationen für Kosten- und Leistungsträger
Fachklink Oerrel

Wir bieten Ihren Versicherten mit indizierter Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit beruflich orientierte, medizinische Rehabilitation auf folgenden Grundlagen an:

Deutsche Rentenversicherung (DRV)

  • gem. § 15 SGB VI (Leistungen zur medizinischen Rehabilitation)
  • und § 26 SGB IX (Leistungen zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe)
  • Leistungsvertrag nach § 21 SGB IX
  • BORA?BORA
    Berufliche Orientierung in der Rehabilitation von Abhängigen. Wichtiger Baustein in der Therapie und Tagesstruktur, beinhaltet berufliche Anamnese, Klärung der individuellen Fähigkeiten und des Potenzials der Rehabilitanden und praktische Maßnahmen in Werkstätten und Betrieben. Ziel ist die Wiedereingliederung in das Erwerbsleben nach erfolgreicher Reha.
    Anerkennung

gesetzliche Krankenversicherung

  • gem. § 40 SGB V um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden Versorgungsvertrag nach §111 SGB V

Strukturmerkmale

Behandlungsplätze: Die Fachklinik verfügt über 66 Behandlungsplätze.

Federführender Kosten- und Leistungsträger: Deutsche Rentenversicherung, Braunschweig-Hannover.

Fachliche Qualifikation: Wir arbeiten interdisziplinär in einem multiprofessionellen Team mit folgenden Professionen und Qualifikationen:
Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialmedizin, Rehabilitationsmedizin, Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, examinierte Krankenschwestern und -pfleger, Ernährungs- und Diätberaterin, Dipl.-Psychologen (TP und VT), Dipl.-Sozialpädagogen / Dipl.- Pädagogen / Dipl. Sozialarbeiter (TP und VT), Sozialtherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Arbeitsanleitern.

Indikationen

Hauptdiagnose: Alkohol- und Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit (F10.1/F10.2/F13.1/F13.2)

Nebendiagnosen: schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit von:

  • Opioid-Analgetika (F11.1/F11.2)
  • Cannabinoiden (F12.1/F12.2)
  • Sedativer und Hypnotika (F13.1/F13.2)
  • Kokain (F14.1/F14.2)
  • Stimulanzien (F15.1/F15.2)
  • Halozinogenen (F16.1/F16.2)
  • Tabak (F17.1 / F17.2)
  • flüchtigen Lösungsmitteln (F18.1/F18.2)
  • polyvalenter Substanzkonsum und Konsum anderer psychotropher Substanzen (F19.1/F19.2)
  • nicht abhängigkeitserzeugender Substanzen (F55)

Bei der Abhängigkeit von psychotrophen Substanzen ist zu prüfen, ob die Alkohol- / Medikamentenabhängigkeit als Hauptdiagnose gesichert ist und ob eine Abstinenz aller Substanzen angestrebt wird.

Mitbehandelte psychische Komorbiditäten

Organisch und Psychische Störungen:
  • leichte Kognitive Störungen (F06/07)
Substanzinduzierte Störungen:
  • Psych. und Verhaltensstörung durch Alkohol / THC: Psychotische Störung (F10.5/F12.5)
  • Psych. und Verhaltensstörung durch Alkohol: Amnestisches Syndrom (F10.6)
  • Psych. und Verhaltensstörung durch Alkohol: Restzustände (F10.7)
  • weitere (F10.8 / F10.9)
  • Einzelfallentscheidung: F20-F29
Wenn Rehafähigkeit vom vorbehandelnden Psychiater bestätigt:
  • F4
  • F 31.x
  • F32-39 (sofern nicht suizidal)
  • F50 (sofern kein akutmedizinischer Handlungsbedarf)
  • F51 nicht organische Schlafstörungen
  • F60-62 und F68-69 Persönlichkeitsstörungen
  • F63 Impulskontrollstörung die nicht im Vordergrund stehen
  • F84.5 Asperger Syndrom (Autismus) Einzellfallenstscheidung
  • F90 ADHS

Behandlungsangebote

  • teilhabebezogene Intensivtherapie für Rehabilitanden der DRV (BORA): Leistungsdiagnostik, EFL, Belastungserprobung, Belastungstraining, PC-Training, Bewerbungstraining, Psychoeduktive Gruppen für Arbeitsuchende, Arbeitsplatzseminare, Hirnleistungstraining, Haushalts- und Kochtraining
  • Teilhabebezogene Intensivtherapie für Rehabilitanden der Krankenkassen: Hirnleistungstraining, Tagesstrukturierung , Mobilisierung, Physiotherapie, Haushalts- und Kochtraining
  • Psychotherapie: Affekttraining, Depressionsbewältigung, Traumabewältigung
  • Verhaltenstherapie: Selbstwert-, Selbstsicherheitstraining
  • Sinn- und Werteorientierung: Logotherapie, REVT, Transaktionsanalyse, Selbsthilfeprogramm
  • Entspannungstherapie: Autogenes Training, PMR, Akupunktur
  • Familientherapie: Angehörigen-, Paarseminar u.-gespräche,
  • intensives Rückfallpräventionstraining: Suchtgruppe, Rückfallgruppe, Belastungserprobung, Kommunikationstraining, REVT, Kreativwerkstatt, Schreibwerkstatt, Stressmanagement, Schuldnerberatung
  • Gesundheitstraining: Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung
  • Raucherentwöhnung
  • Ernährungsberatung
  • Sonderkostformen
  • Physiotherapie
  • Bewegungstherapie: Rückenschule, Koordinations-, Beweglichkeits- Ausdauertraining, Spiele

Informationen für Kosten- & Leistungsträger aller Häuser

Qualitätsmanagement
Fachklinik Oerrel 

Das Qualitätsmanagement der Fachklinik Oerrel der Haus Niedersachsen gGmbH ist nach

  • DIN EN ISO 9001:2008,
  • DEGEMED/FVS

zertifiziert. Die Fachklinik erfüllt somit die strengen Anforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), nach §20 SGB IX. Darüber hinaus nimmt die Fachklinik Oerrel am externen Qualitätsprogramm der Deutschen Rentenversicherung (DRV) teil.

So können wir uns für ein ausgezeichnetes Niveau und eine konstant hohe Qualität in Behandlung und Betreuung verbürgen.

Qualitätsmanangement aller Häuser